Staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychologische Psychotherapeuten KBV-Anerkennung seit 1993, DGPT-Institut seit 1994 DPV-Ausbildung seit 2008 Gohliser Straße 7, 04105 Leipzig

"Tag der offenen Tür" am 8. April 2017 Flyer als PDF (278 KB)

Fachbereich “Hochfrequente Psychoanalyse”

Die Mitglieder des Fachbereiches trauern in besonderer Weise um Carl Nedelmann. Er hat gemeinsam mit Franziska Henningsen die Gründung und Entwicklung des Fachbereiches, der gleichzeitig eine Arbeitsgemeinschaft der DPV ist, mit Rat und Tat unterstützt und sich mit uns gemeinsam darüber gefreut, dass der Schritt der Institutionalisierung auf der Frühjahrstagung der DPV in seiner Heimatstadt Hamburg 2008 feierlich vollzogen wurde.

Wir trauern auch um den plötzlichen und allzu frühen Tod unseres Kollegen Volker Niemeier, Leiter des Gießener Institutes, mit dem uns eine kooperative, ja freundschaftliche Beziehung verband. Noch im Februar dieses Jahres hatten sich Kolleginnen und Kollegen zur gegenseitigen Fallvorstellung, diesmal in Gießen, getroffen, bei der wir seine Gastfreundschaft genießen durften. Wir hoffen und wünschen uns, dass unsere kooperative Zusammenarbeit auch mit der neuen Institutsleitung eine Fortsetzung erfahren wird.

Aktuell ist zu berichten, dass auf der Frühjahrstagung der DPV in Stuttgart Maria Johne mit der Funktion einer Lehr- und Kontrollanalytikerin der DPV beauftragt wurde, Anja Schmitt erfolgreich ihr Kolloquium und Claudia Bussian ihr Vorkolloquium absolviert haben. Allen sei herzlich dazu gratuliert. Außerdem haben die Mitglieder des Fachbereiches den Antrag von Anja Schmitt auf Mitgliedschaft im FB und SPP unterstützt. Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde sie dann einstimmig aufgenommen. Wir begrüßen sie herzlich und freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit. Bei den Vorstands- und Gremienwahlen der DPV in Stuttgart wurden aus unseren Reihen Maria Johne, als Stellvertretende Vorsitzende, und Jörg Weidenhammer, als Schatzmeister, in den Geschäftsführenden Vorstand, Arndt Ludwig, als Leiter des Institutes, in den Gesamtvorstand, Brigitte Trimper, als Leiterin des örtlichen Ausbildungsausschusses, und Jochen Schade, als ihr Stellvertreter, in den Zentralen Ausbildungsausschuss gewählt. In den Ausschuss Hochschule und Forschung wurde Kai v. Klitzing berufen. Allen Gewählten herzlichen Glückwunsch und viel Kraft für die zu bewältigenden Aufgaben!

Der Fachbereich wünscht sich eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführenden Vorstand der DPV.

Wir blicken auf einen gut besuchten Vortrag und lebendige Seminare mit der Leiterin des Zentralen Ausbildungsausschusses, Claudia Frank aus Stuttgart, zurück, die uns ihre klinisch-analytische Arbeit vorstellte. Inzwischen trifft sich eine kleine Gruppe unter der Leitung von Bernd Nissen regelmäßig zur Supervision.
Für diejenigen, welche den Fachbereich noch nicht kennen, folgen einige allgemeine Informationen. Der Fachbereich „Hochfrequente Psychoanalyse“ des SPP ist zugleich eine seit 2008 anerkannte Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) mit allen Rechten und Pflichten dieser analytischen Fachgesellschaft. Die DPV (www.dpv-psa.de) wurde 1950 als Vereinigung mit dem Ziel gegründet, wieder Anschluss an die internationale Psychoanalyse zu finden, nachdem die Nationalsozialisten die deutsche Psychoanalyse teils vereinnahmt, teils zerschlagen hatten. Heute gehören ihr fast 1100 Mitglieder an. Außerdem befinden sich etwa 300 Teilnehmer in der Ausbildung zum Erwachsenenanalytiker. Somit ist die DPV mittlerweile eine der größten nationalen Gesellschaften innerhalb der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV). Zweimal jährlich finden große Tagungen mit führenden nationalen und internationalen Vertretern unseres Faches statt.
Der Fachbereich organisiert den Ausbildungsgang „Psychoanalytiker nach den Richtlinien der DPV/IPA“ und betreut die DPV-Kandidaten, die in technisch-kasuistischen Seminaren des Fachbereiches ihre vierstündigen Fälle vorstellen können. In speziellen, regelmäßig stattfindenden Seminaren werden theoretische und praktische Probleme der hochfrequenten Psychoanalyse diskutiert.

Für KandidatInnen der DPV-Ausbildung ist es möglich, über unsere Stiftung finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Zur Zeit befinden sich fünf KandidatInnen in der regulären DPV-Ausbildung. Ein Bewerbungsverfahren läuft noch. Zu Fragen der Ausbildung, die zum Erwerb der Mitgliedschaft in der DPV führt, geben die Mitglieder des örtlichen Ausbildungsausschusses Interessenten gern Auskunft.

Geleitet wird die Arbeitsgemeinschaft von Arndt Ludwig. Den Vorsitz des örtlichen Ausbildungsausschusses hat Brigitte Trimper inne. Ihr Stellvertreter ist Jochen Schade. Oliver Krauß ist am Projekt Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie beteiligt. Kai von Klitzing ist der Vertreter des Fachbereiches in der Hochschul- und Forschungskommission. Dagmar Völker vertritt unsere Interessen in der Fortbildungskommission. Margitta Wonneberger arbeitet, neben ihrer Funktion im Vorstand der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer, auch in der Kommission Gesundheits- und Berufspolitik der DPV mit. Außerdem vertritt Kai von Klitzing die Interessen des Institutes im IPT.

Arndt Ludwig vertritt die Auffassungen des Institutes im Arbeitskreis „Tiefenpsychologische Psychotherapie in der DGPT“, der sich mehrmals im Jahr trifft.

Mein Dank gilt allen für die Zusammenarbeit und ihr Engagement. Auch für das kommende Semester wünsche ich mir ein offenes, zuversichtliches und konstruktives Miteinander.

Arndt Ludwig
Sprecher des Fachbereiches